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S Begriffe. die mit S beginnen
Schadenfreiheit: In Haftpflicht und Vollkasko hat die Schadensfreiheitsklasse großen Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie. Je mehr Schadenfreie Jahre. desto besser die Klasse. In der Teilkasko gibt es diese Einstufungen nicht.


Schwungrad: Das Schwungrad ist zwar Bestandteil der Kupplung. aber im eigentlichen Sinn Bestandteil des Kurbeltriebs. Seine Masse reduziert die ruckartige Bewegung der Kurbelwelle. sorgt also für einen runden Lauf des Motors.


Seilzugschaltung: Bei manuellen Schaltgetrieben erfolgt die Übertragung der Schalthebelbewegung durch Gestänge oder Kabelzug. Die Seilzugschaltung zeichnet sich durch leichte und präzise Schaltbarkeit aus.


Seitenaufprallschutz: Heute ist der Seitenaufprallschutz elementarer Bestandteil bei aktuellen Fahrzeugmodellen. Die verschiedenen Hersteller verfolgen beim Seitenaufprallschutz unterschiedliche Konzepte. So werden beispielsweise in den Türen Spezial-Stahlprofile oder Rohre eingesetzt und die Bereiche des Einstiegsschwellers und der Fahrzeugsäulen verstärkt. Mit diesen Maßnahmen soll ein tiefes Eindringen eines Unfallgegners in die Fahrzeugflanken drastisch reduziert werden. zur erheblichen Verbesserung des Insassenschutzes. Daneben werden auch Kunststoffpolster. so genannte Paddings. sowie splitterfreie Türinnenverkleidungen (Ablagekästen) zur Vervollkommnung des Seitenaufprallschutzes eingesetzt. Als Bestandteil des Seitenaufprallschutzes bei verschiedenen Herstellern werden Seiten- und Kopfairbags angeboten.


Selbstbeteiligung: Das ist der Geldbetrag (auch Selbstbehalt genannt) den der Autofahrer in Voll- und Teilkasko bei einem Schaden aus der eigenen Tasche bezahlt. In der Vollkasko beträgt die Übliche Selbstbeteiligung (SB) 300. in der Teilkasko 150 EUR. Der SB-Betrag kann frei vereinbart werden. Je höher die Selbstbeteiligung. desto niedriger die Versicherungsprämie.


Servo-Lenkung : Eine Lenkhilfe wird bei Personenwagen hydraulisch bewirkt und bei Lenkachslasten von mehr als 500 kp angewandt. wobei sich dies im Zuge eines größeren Fahrkomforts ständig verschiebt. Für die Kraft-Lenkung (Hilfskraft-Lenkung. Servo-Lenkung) ist eine vom Motor angetriebene Druckölpumpe (Drehflügelpumpe) erforderlich (Höchstdruck 60 bis 100 at). Das Drucköl gelangt von der Druckölpumpe zu dem mit der Steuersäule verbundenen Lenkventil: Während der Übertragung eines Drehmomentes von der Lenksäule auf die Lenkspindel wird ein Drehstab innerhalb des elastischen Bereiches verformt. der ein Ventilpaar so verstellt. dass Drucköl auf die gewünschte Seite des Arbeitszylinders gelangt und die Lenkkraft in der erforderliche Richtung verstärkt. Eine Hilfskraft-Lenkung kann auch durch Druckluft betrieben werden. wobei die hierfür erforderliche Luft und der entsprechende Druck durch einen Kompressor erzeugt wird. Lenkunterstutzungen findet man heute bei allen größeren Pkw's und fast bei allen Dieselfahrzeugen. da das größere Gewicht des Motor die Vorderachse sehr schwer macht.


Servotronic: Die Servotronic regelt die Servokraft der Lenkung nicht in konventioneller Weise abhängig von der Motordrehzahl. sondern in Abhängigkeit von der gerade gefahrenen Geschwindigkeit. So werden zum Beispiel beim Einparken besonders hohe Servokräfte aktiviert. Bei zunehmender Geschwindigkeit nimmt die Servounterstützung ab.


SAE: Society of Automotive Engineers. Diese amerikanische Behörde prüft u.a. die Viskosität von Motoröl und die Leistung von Motoren.


SAE-PS: Motorleistung in PS. gemessen von der Society of Automotive Engineers. Von der SAE ermittelte Motorleistungen liegen meistens über den deutschen DIN-Werten. weil sie teilweise ohne den Betrieb von Nebenaggregaten ermittelt werden.


Saloon: amerikanische Bezeichnung für geräumige Limousinen im Unterschied zum Sedan. der den eurpäischen Limousinen eher entspricht.


Salzburgring: 1970 eingeweihte Rennstrecke in Österreich. 4.2 km lang. bei Salzburg.


Saugmotor: ein Motor. der die Luft selbst ansaugt im Gegensatz zu Motoren mit Aufladung.


Saugrohr Kanal mit rundem Querschnitt zwischen Drosselklappe und Zylinderkopf


Saugrohreinspritzung Der Kraftstoff wird in das Saugrohr vor das Einlassventil (im Gegensatz zur Direkteinspritzung in den Brennraum) eingespritzt.


Schwefelfreier Kraftstoff < 10 ppm (= Teilchen pro Million) Schwefelgehalt


Simultaneous Engineering Unter Simultaneous Engineering versteht man die integrierte und zeitlich parallele Produkt- und Prozessgestaltung z. B. in der Fahrzeugentwicklung. Grundidee dieses Konzeptes ist. dass ehemals streng sequenzielle Abläufe parallel bzw. überlappend durchgeführt werden.


SKD-Montage Semi-Knocked-Down-Montage. Teilzerlegte Fahrzeuge werden in einem anderen Werk montiert.


Smart Materials Intelligente Werkstoffe. die ihre Eigenschaften selbständig in kurzer Zeit an wechselnde Umweltbedingungen anpassen. So werden z. B. Piezokeramiken in Airbag-Sensoren eingesetzt. da sie die Umwandlung von Kräften. Drücken und Beschleunigungen in elektrische Signale ermöglichen.


Speicherkatalysator Technologie. bei der die besonders schädlichen Stickoxide während des so genannten Magerbetriebs (Verbrennung mit Sauerstoffüberschuss) im Katalysator zwischengelagert und beim konventionellen Motorbetrieb in Stickstoff umgewandelt werden.


Startergenerator Vereint die Funktionen von Anlasser (Starten) und Lichtmaschine (Strom erzeugen).


Start-Stopp-Funktion Sorgt dafür. dass sich der Motor beim Anhalten selbstständig aus- und z.B. durch Druck auf Kupplungs- oder Gaspedal wieder einschaltet.


Stirlingmotor Nach Robert Stirling benannter Heißgasmotor mit äußerer Verbrennung. Er nutzt den Effekt aus. dass zur Verdichtung eines Gases (meist Wasserstoff oder Helium) bei niedriger Temperatur weniger Arbeit aufzuwenden ist. als bei der Ausdehnung bei erhöhter Temperatur abgegeben wird. Die Vorteile des Stirlingmotors liegen vor allem in dem hohen Wirkungsgrad von 35-40%. der schadstoffarmen Verbrennung und der Möglichkeit. unterschiedliche Kraftstoffe bis hin zur Solarenergie einsetzen zu können. Dies könnte zukünftig Stirlingmotoren bei Hybridantrieben und zur Erzeugung elektrischer Energie interessant machen. Nachteilig ist allerdings die aufwendige Bauweise.


Sunfuel Auf der Basis regenerativer Energie. synthetisch hergestellter Designerkraftstoff aus Kohlenwasserstoffen. der sich durch Schwefel- und Aromatenfreiheit auszeichnet.


Supercap Hochleistungskondensatoren. die beim Bremsen frei werdende Energie speichern können und bei Bedarf wieder abgeben (Rekuperation).


Synfuel Synthetisch hergestellter Designerkraftstoff aus Kohlenwasserstoffen. der sich durch Schwefel- und Aromatenfreiheit auszeichnet.


Synthetiköl Öl mit sehr gutem Viskositäts-Temperaturverhalten. dessen Moleküle künstlich aus Kohlenwasserstoff oder anderen Verbindungen aufgebaut werden. Ausgangsprodukt ist üblicherweise Erdöl.


Scheibenbremsen: Ende der 40er Jahre erfunden. 1951 erstmals im Jaguar C-Rennwagen eingebaut. Danach zuerst in teuren Limousinen und Luxusautos sowie Sportwagen üblich. oft aber nur an den Vorderrädern. während die hinteren Räder mit Trommelbremsen versehen wurden. Die Scheibenbremse besteht aus der Bremsscheibe. die mit dem Rad rotiert. Im Bremssattel sitzen die Bremsklötze. die beim Betätigen des Bremspedals hydraulisch gegen die Scheiben gedrückt werden. Läßt man das Bremspedal wieder los. lösen sich die Bremsklötze durch die Fliehkraft. Man unterscheidet normale Scheibenbremsen und innenbelüftete Scheibenbremsen. letztere leiten die Wärme. die beim Bremsen entsteht besser ab. Bei Motorrädern werden die Scheibenbremsen zur besseren Wärmeabfuhr gelocht.


Schlauchlose Reifen: haben viele Vorteile wie einfachere Montage. geringeres Gewicht und sie gleichen plötzlichen Abfall des Luftdrucks durch Schäden besser aus. Sie sind jedoch nur dicht. wenn die Felgen absolut einwandfrei sind.


Sedan: der amerikanische Begriff für Limousinen europäischer Art. eine echte. geräumigere amerikanische"Limousine" ist dagegen ein "Saloon". Der Begriff kam ursprünglich in der französischen Stadt Sedan auf und wurde dort für Transportwagen benutzt.


Semmering-Rennen: das älteste in Deutschland ausgetragene Bergrennen. wurde von 1899 bis 1910 und 1922 bis 1930 ausgetragen. Servo /


Servohilfen: Bremsen und Lenkung. bei denen die Kräfte des Fahrers durch besondere. meist hydraulische Vorrichtungen unterstützt werden.


Servobremsen: Bremsen mit Bremskraftverstärker.


Silverstone: Flugplatzrundstrecke in Northamptonshire. 4.8 km lang. Wird seit 1948 für Rennen genutzt. vorher Flugplatz der Royal Air Force.


Simmering: Dichtringe für Wellen. benannt nach der Herstellerfirma Simmer KG (Kufstein / Tirol).


Solitude: 11.5 km langer Rundkurs auf öffentlichen Straßen westliche von Stuttgart. Mit Unterbrechungen wurden dort von 1922 bis 1965 Rennen (auch Formel 1) gefahren.


Spider oder Spyder: andere Bezeichnung für Roadster.


Station Wagon: amerikanische Bezeichnung für einen Kombiwagen.


Sternmotor: Motoren mit mehreren Zylindern. die sternförmig um die Kurbelwelle angeordnet sind. Im Autobau sehr selten angewandt. im Flugzeugbau früher eine sehr übliche Bauform von Motoren.


SUV: Sport Utility Vehicle Fahrzeugbezeichnung. Was soviel wie Vielzweck-Freizeit-Fahrzeug bedeutet. Beispiele: VW Touareg. Kia Sorento. BMW X5

 
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