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O Begriffe. die mit O beginnen
Oberer Totpunkt: Oberer beziehungsweise unterer Totpunkt bezeichnet den jeweils höchsten. beziehungsweise tiefsten Punkt. den der Kolben während seiner Auf- und Abbewegung im Zylinder. also den jeweiligen Umkehrpunkt des Kolbens. Die Bezeichnung oberer Totpunkt hat zum Einstellen der Zündung eine Bedeutung. denn hier sprich man n-Grad Zündung vor OT (oberer Totpunkt). Das bedeutet. dass die Zündung z.B. 10° Grad vor dem oberen Totpunkt ausgelöst wird.
Der Rauminhalt zwischen dem oberen und dem unteren Totpunk aller Zylinder ist der steuerliche Hubraum.


Obenliegende Nockenwellen: sind einfacher und wirkungsvoller zu realisieren als seitlich angeordnete Nockenwellen. Kurze Stößel wirken direkt auf die Ventile. Stoßstangen und Kipphebel entfallen. dadurch hat die Motorsteuerung weniger Masseelemente. Der Antrieb der Nockenwelle erfolgt über Zahnriemen. Rollenketten (meistens zwei) oder bei Oldtimern über Königswellen.


Oberflächenvergaser: wurden bei den ersten Automobilen zur Kraftstoffaufbereitung eingesetzt. Das Benzin verdunstete in einem Behälter. die vom Motor angesaugte Luft sollte das verdunstende Benzin mitreißen und so ein zündfähiges Gemisch bereitstellen (was in der Praxis nicht immer einwandfrei funktionierte). Die heutigen Vergaser haben daher ihren Namen. obwohl sie im Gegensatz zum Oberflächenvergaser Benzin nicht "vergasen" sondern lediglich zerstäuben.


Öldruck: wird von der Ölpumpe zur Förderung des Motoröls aus dem Sumpf und zur Aufrechterhaltung des Ölkreislaufs erzeugt. Gute Motoren haben auch ein Überdruckventil. das überschüssigen Druck abbaut. indem ein Teil des Öls wieder in die Ölwanne abläuft. Die meisten PKW haben heute serienmäßig keine echte Öldruckkontrolleuchte. das Lämpchen am Armaturenbrett signalisiert meistens lediglich. wenn der Mindestdruck unterschritten wird. Das Signal dazu liefert ein zusätzlicher Öldruckschalter am Motor.


Ölkühler: werden zusätzlich bei Motoren mit hoher Leistung eingebaut (häufig auch bei luftgekühlten Motoren). Durch den Lamellenkühler streicht der Fahrtwind und kühlt ähnlich wie beim Kühler für das Kühlwasser das Öl ab. Manche Ölkühler haben ein Thermostat. das den ölkühler nur zuschaltet. wenn das Öl zu heiß wird.


Öltemperatur: die richtige Temperatur des Öls ist für den Motor sehr wichtig. damit er die optimale Betriebstemperatur erreicht und diese möglichst konstant bleibt. Die Öltemperaturen sind im Motor nicht gleichmäßig: im heißen Bereich des Zylinderkopfes (an den oberen Kolbenringen) erhitzt sich das Öl bis auf 250° Celsius. das Öl. das in den "Sumpf". in die Ölwanne zurückläuft wird vom Fahrtwind gekühlt. dort liegen die Temperaturen bei ca. 80° bis 120° bei Hochleistungsmotoren. Im mittleren Bereich des Motors. etwa an den lagern der Kurbwellwelle. liegt die Temperatur je nach Motor um ca. 30° bis 50° über der Temperatur. die das Öl in der Ölwanne hat. Öl altert auch wegen der Erwärmung. man sollte es immer nach Vorschrift und regelmäßig wechseln.


Ölwanne: Blechgehäuse unterhalb des Kurbelgehäuses des Motors am Fahrzeugboden. Hier sammelt sich das Öl. das im Ölkreislauf gerade nicht benötigt wird und bei kaltem Motor fließt alles Öl allmählich wieder in die Wanne. Die Ölablaßschraube finden Sie am tiefsten Punkt der Ölwanne.


Österreichring: 1969 bei Knittelfeld errichtete. 5.9 km lange Rennstrecke. Austragungsort des Grand Prix von Österreich mit 13 Kurven.


Open Two Seater: englischer Begriff. der dem Roadster enstpricht.


Overdrive: ein sehr lang übersetzter 5. Gang oder bei einem Vierganggetriebe eine zuschaltbare Gangstufe. die bei konstanter Fahrt mit hoher Geschwindigkeit für ein optimales Übersetzungsverhältnis sorgt und somit den Kraftstoffverbrauch senkt.


Oldtimer: Sammelbegriff für alte Autos. Die deutschen Straßenverkehrszulasungsbehörden vergeben derzeit das H-Kennzeichen für Oldtimer an Autos. die 30 Jahre und älter und weitgehend im Originalzustand sind oder diesem entsprechend restauriert wurden. Internationale Clubs und Verbände haben jedoch abweichende Klassifizierungen und Reglements. in Deutschland werden jedoch allgemein Autos ab 30 Jahre Alter als Oldtimer eingestuft. Englische und französische Dachverbände unterscheiden jedoch sehr streng mehrere Klassen:

  • Klasse A: gebaut vor dem 31.12.1904 (Ancient Car)
  • Klasse B: zwischen dem 1.1.1905 und 31.12.1918 gebaut (Veteran)
  • Klasse C: zwischen dem 1.1.1919 und 31.12.1930 gebaut (Vintage Car)
  • Klasse D: zwischen dem 1.1.1931 und dem 31.12.1945 gebaut (Classic Car)
  • Klasse E: nach dem 1.1.1946 gebaut und mindestens 30 Jahre alt (Recommended)
Dazu gibt es häufig club- und verbandsspezifische Definitionen (z.B. "original beauty" u.a.)


Oktanzahl: Die Oktanzahl kennzeichnet die Klopffestigkeit. Je höher die Oktanzahl. desto klopffester der Kraftstoff. Dieselkraftstoff entsteht beim Destillieren von Erdöl bei 180 bis 300 Grad Celsius als so genanntes "Gasöl". Qualität und Eigenschaften von Otto-Kraftstoff und Diesel bestimmen im wesentlichen Additive. Diese chemischen Zusätze sorgen unter anderem für Lagerstabilität. weiter angehobene Klopffestigkeit und Korrosionsschutz. Sie verbessern die Fließfähigkeit von Diesel bei Minustemperaturen oder verhindern die Bildung von Eiskristallen an der Drosselklappe. die entstehen können. wenn bei der Kraftstoffverdampfung der Luft Wärme entzogen wird. Der Einsatz von Katalysatoren erfordert zwingend bleifreien Kraftstoff. Da organische Bleiverbindungen bisher als wirksamste Antiklopfmittel galten. muss bleifreier Kraftstoff mit besonderen. hochwertigen. hochoktanigen. nicht bleihaltigen Komponenten angereichert werden. Dieselkraftstoff entsteht beim Destillieren von Erdöl bei 180 bis 300 Grad Celsius als so genanntes "Gasöl". Qualität und Eigenschaften von Ottokraftstoff und Diesel bestimmen im Wesentlichen die Additive. Diese chemischen Zusätze sorgen unter anderem für Lagerstabilität. weiter angehobene Klopffestigkeit und Korrosionsschutz. Sie verbessern die Fließfähigkeit von Diesel bei Minustemperaturen oder verhindern die Bildung von Eiskristallen an der Drosselklappe. die entstehen können. wenn bei der Kraftstoffverdampfung der Luft Wärme entzogen wird.


Overspray: Überschüssiger Lacknebel. der beim Lackieren durch Wasser gebunden und mit Koagulierungsmitteln ausgeflockt wird.


Otto-Kraftstoffe : Die Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren unterteilen sich in Otto-Kraftstoffe und Dieselkraftstoffe. Generell entstehen Kraftstoffe durch die Destillierung von Erdöl. Für den Betrieb in Kraftfahrzeugen müssen sie möglichst rein und frei von festen Verunreinigungen sein. Otto-Kraftstoffe werden in unterschiedlicher spezifischer Dichte und mit verschiedenen Oktanzahlen angeboten (Normal. Super. Super Plus). Der Einsatz von Katalysatoren erfordert zwingend bleifreien Kraftstoff. Da organische Bleiverbindungen bisher als wirksamste Antiklopfmittel galten. muss bleifreier Kraftstoff mit besonderen. hochwertigen. hochoktanigen. nicht bleihaltigen Komponenten angereichert werden.


Otto-Motor : Der deutsche Ingenieur Nikolaus August Otto (1832 - 1891) konstruierte 1876 für die Gasmotorenfabrik Deutz. die er 1864 mit Eugen Langen zusammen gründete. den ersten Viertaktmotor der Welt. einen stationären Einzylindermotor. Das Prinzip des Viertaktmotors hatte er bereits 1861 erfunden.
Beim herkömmlichen Ottomotor findet die Gemischbildung. das Vermischen von Luft und Kraftstoff. außerhalb des Zylinders statt. Eine Fremdzündung (Zündkerze) leitet die Verbrennung ein. Im Gegensatz dazu findet beim Benzin-Direkteinspritzer und beim Diesel die Gemischbildung innerhalb des Brennraums statt. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch verbrennt beim Diesel durch Selbstzündung.


Oxidationskatalysator: Bei Kraftstoff-Luft-Gemischen. die magerer sind als für den Betrieb der Lambdasonde und des Dreiwegekatalysator erforderlich (Magermixmotoren). entstehen verstärkt Stickoxide (NOX) und Kohlenmonoxid (CO). Die Reduzierung dieser Schadstoffe erfolgt im Oxidationskatalysator. der zusätzlich zum Dreiwegekatalysator installiert wird.
Magermixmotoren und Benzin-Direkteinspritzer ermöglichen zwar eine deutliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs. Wegen der problematischen Abgasreinigung und der Wirksamkeit. die sich derzeit noch auf Bereiche der Teillast beschränkt. sind Motorenkonzepte. die einen Oxidationskatalysator erfordern. bis auf wenige Modelle noch im Entwicklungsstadium. Bei Dieselmotoren können zur Abgasreinigung bisher ausschließlich Oxidationskatalysatoren eingesetzt werden. Da Dieselmotoren konstruktionsbedingt mit Luftüberschuss arbeiten. ist hier der Einsatz einer Lambdaregelung technisch ausgeschlossen.

 
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