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Magermixmotor: Bei Kraftstoff-Luft-Gemischen. die magerer sind als für den Betrieb der Lambdasonde und des Dreiwegekatalysator erforderlich (Magermixmotoren). entstehen verstärkt Stickoxide (NOX) und Kohlenmonoxid (CO). Die Reduzierung dieser Schadstoffe erfolgt im Oxidationskatalysator. der zusätzlich zum Dreiwegekatalysator installiert wird. Magermixmotoren und Benzin-Direkteinspritzer ermöglichen zwar eine deutliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs. wegen der problematischen Abgasreinigung und der Wirksamkeit. die sich derzeit noch auf Bereiche der Teillast beschränkt. sind Motorenkonzepte. die einen Oxidationskatalysator erfordern. bis auf wenige Modelle noch im Entwicklungsstadium.
Magnetzündanlage: Die Magnetzündanlage erzeugt die Zündenergie selbst. Ein vom Motor angetriebener rotierender Dauermagnet durchsetzt einen innen mit Polschuhen umgebenden. geschlossenen Weicheisenanker mit periodisch sich änderndem Magnetfluss. Der Anker trägt eine Primär- und eine Sekundärspule. Ist der Unterbrecher geschlossen. wird in der Primärspule ein Strom induziert. Erreicht dieser seinen Höchstwert. so öffnet sich der Unterbrecher. In der Sekundärwicklung entsteht wie bei der Batteriezündanlage ein Hochspannungsimpuls. der über einen Verteiler der entsprechenden Zündkerze zugeführt wird. Die Zündspannung und Energie des Zündfunkens nehmen mit steigender Drehzahl zu. Eine Abart der Magnetzündung ist die Schwunglichtmagnetzündung von Motoren für Einspurfahrzeuge. Der Magnetläufer trägt vier oder sechs Dauermagnete und wirkt mit seiner Masse als Schwungrad für den Motor. Das glockenförmige Schwungrad ist kraftschlüssig auf das Kurbelwellenende des Motors aufgeschoben. Die Nabe ist zur Betätigung des Unterbrechers angeschliffen. Innerhalb des Magnetschwungrades sind verschiedene Polschuhe mit Wicklungen für die Lichterzeugung. zum Laden der Batterie und für die Zündung angeordnet. Letztere ist mit Primär- und Sekundärwicklung versehen.
Mitnehmerscheibe: Die Mitnehmerscheibe ist Bestandteil der Kupplung. Sie stellt die "schleifende" Verbindung zwischen Motor und Getriebe dar.
Modic: Mobiler Diagnose Computer. Der "kleine Bruder" des Dignose und Informations Systems (DIS) bei modernen Fahrzeugen verfügt über häufig benötigte Diagnose-Funktionen. Er ermöglicht dem Service Berater bereits bei Abgabe des Fahrzeugs zum Werkstatt-Termin eine schnelle und zuverlässige Diagnose. Der MODIC zählt zudem zur Grundausstattung eines modernen Servicemobils.
Mehrbereichsöle: Motoröle. die sowohl im Winter wie im Sommer benutzt werden können. weil ihre Viskosität (Zähflüssigkeit) jedem Temperaturbereich erhalten bleiben. Vor der Einführung der Mehrbereichsöle. war es üblich. im Sommer und Winter verschiedene Ölsorten zu fahren.
Mille Miglia: heißt auf deutsch 1000 Meilen und wurde von 1927 bis 1957 (außer während des Zweiten Weltkrieges) jährlich auf der Strecke Brescia - Rom - Brescia gefahren. Die Mille Miglia zählt zu den spektakulärsten und härtesten Motorsportveranstaltungen. die je ausgetragen wurden. Am 12. Mai 1957 raste der Spanier de Portage mit seinem Ferrari in die Zuschauermenge. 13 Menschen wurden getötet und die Mille Miglia danach nicht mehr veranstaltet.
Mittelmotor: ein Motor. der schwerpunktgünstig zwischen Fahrersitz und Hinterachse eingebaut wird.
Mobil: amerikanischer Mineralölkonzern. der 1931 durch den Zusammenschluß der Standard Oil und Vacuum Oil Company entstand.
Monaco. großer Preis von: neben dem Grand Prix von Long Beach das einzige Formel 1-Rennen. das auf öffentlichen Straßen ausgetragen wird. Der rund 3 km lange Rundkurs ist seit der Austragung des ersten Rennens 1929 weitgehend unverändert geblieben.
Monte Carlo. Rallye von: erstmals 1911 als eine Art Sternfahrt (der Begriff Rallye ist aus der Pfadfindersprache übernommen worden und bedeutet ein Zusammentreffen. bei dem die Teilnehmer sternförmig einem gemeinsamen Ziel zustreben) ausgetragen wurde. Entwickelte sich danach zu einem echten Winterwettbewerb über die Pässe der französischen Seealpen.
Monthléry: Autodrome 25 km westlich von Paris mit einem 9.5 km langen Straßenkurs und einem 2.5 km langen Highspeedkurs. In Monthléry wurden zahlreiche Rennen und zwischen 1919 und 1939 zahlreiche Rekordfahrten veranstaltet. Autohersteller wie Citroen schickten ihre Autos auch zu Zuverlässigkeitsfahrten über die Piste. Die Rennstrecke entstand 1924. in den 60er Jahren wurden noch einige 1.000 km-Rennen ausgetragen. danach der Rennbetrieb eingestellt.
Mosport: Grand Prix-Strecke am Ontario See in Kanada. 1961 wurde der 3.9 km lange Kurs eröffnet.
Motodrome: eine permanente Rennstrecke. auch Autodrome genannt.
Multi Fuel Concept (MFC): Das MFC erlaubt es. ein Fahrzeug vorzugsweise mit Alkoholkraftstoff. Benzin und beliebigen Mischungen dieser Kraftstoffe zu betreiben.
Multipoint Einblassystem Luftunterstützte Einspritzung; (= Einblassystem). Multipoint: Jeder Zylinder hat eine separate Kraftstoffeinspritzung.
MVEG-Zyklus Europäischer Fahrzyklus für Emissions- und Verbrauchsmessungen auf Rollenprüfständen. Seit 1996 NEFZ
Motoraufhängung: zur Dämpfung von Schwingungen werden Motoren von PKW meistens an drei Punkten "aufgehängt" (richtiger: gelagert). Zur Aufhängung des Motors dienen Motorböcke. die aus Metall bestehen und eine aufvulkanisierte Gummibeschichtung haben. die dämpfende Wirkung hat.
Motorbremse: bei schweren Lastwagen und anderen Nutzfahrzeugen wird die Motorbremse zur Unterstützung der pneumatischen Bremsanlage eingesetzt. Durch einen Regler wird dabei die Auspuffleitung geschlossen. so entsteht in den Zylindern ein Gegendruck mit Bremswirkung auf den Motor. außerdem wird bei Betätigen der Motorbremse die Kraftstoffzufuhr unterbrochen.
M&S-Reifen: wurden in den 50er Jahren als Winterreifen entwickelt. Anfangs hatten die M&S-Reifen nur eine gröberes Profil als Sommerreifen. die Vorteile waren gering und die Hersteller versahen die Reifen zusätzlich mit Spikes (inzwischen wegen Fahrbahnbeschädigungen in Deutschland und vielen anderen Ländern verboten). Nach den Einschränkungen und Verboten der Spikes entwickelten die Hersteller aus den M&S-Reifen die modernen Winterreifen.
Motorwäsche: Reinigung des Motorblocks. In den Wintermonaten sammelt sich hier Schmutz. der zumeist auch mit Streusalz vermischt ist. Das kann schnell zu Rost an Karosserie- und Motorteilen führen. Die Motorwäsche sollte. aus Umweltschutzgründen. nur an dafür vorgesehenen Plätzen durchgeführt werden die mit einem Ölabschneider ausgerüstet sind. Die Motorwäsche sollte man einem Fachmann überlassen. denn gerade moderne Fahrzeuge mit empfindlichen Zünd- und Elektroniksystemen reagieren sensibel. wenn mit dem Hochdruckreiniger Nässe und Feuchtigkeit in den Motorraum gelangen. Nach der Reinigung muss alles gründlich trocknen und möglichst mit Schutzlack oder Wachs konserviert werden. Die Motorwäsche sollte einmal im Jahr. am besten im Frühjahr in der Werkstatt durchgeführt werden.
Marathon de le Route: Langstrecken-Rallye. die ab 1931 auf der Strecke Lüttich - Rom - Lüttich ausgetragen wurde. Dabei wurde über die Pässe des Brenner gefahren. durch die Dolomiten und die Apenninen. Nach 1945 wurde die Strecke um weitere Bergstrecken erweitert und schließlich auf der Route Lüttich - Sofia - Lüttich ausgetragen. 1965 wurde aus diesem Wettbewerb eine 84stündige Nonstopfahrt auf dem Nürburgring. die mit der ursprünglichen Rallye nichts mehr gemeinsam hatte.
Manifold Absolute Pressure Sensor (MAP-Sensor): Manifold Absolute Pressure Sensor: Saugrohrdrucksensor
Mischbereifung: Wer unterschiedliche Größen. Fabrikate. Geschwindigkeitsklassen oder Neu- und Gebrauchtreifen kombiniert. lebt gefährlich: Uneinheitliche Reaktionen der Reifen sorgen im Extremfall für ein unkontrollierbares Fahrverhalten. |