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GGV: GGV als Zylinderblockwerkstoff bietet durch eine deutlich höhere Zugfestigkeit einen Gewichtsvorteil und ein verbessertes Akustikverhalten. Des weiteren ermöglicht die besondere (vermiculare) Gefügestruktur von GGV. mitgegossene Lagerdeckel abzubrechen (CRACKEN). wobei durch die Bruchfläche ein Formschluss gegeben ist und die Lagerverschraubung vergleichsweise zu anderen V-Motoren einfach auszuführen ist.
Gleichstromlichtmaschine: Die Gleichstrom-Lichtmaschine ist ein so genannter Nebenschlussgenerator mit Eigenerregung. bei dem die Gleichrichtung des induzierten Wechselstroms im Kollektor erfolgt. Die Windungen der Anker- und Erregerwicklung sind parallel geschaltet. Beim Anlaufen des Ankers wird der zunächst geringe induzierte Strom in die Erregerspule geleitet und erzeugt dort ein verstärktes Magnetfeld. Es entsteht im Anker ein anwachsender lnduktionsstrom. der eine entsprechende Zunahme des Magnetflusses in der Erregerspule bewirkt. bis die volle Stromstärke erreicht ist. Da die Antriebsdrehzahl der Lichtmaschine ständiger Schwankung unterliegt. sie aber andererseits eine gleich bleibende Spannung erzeugen soll. muss mit Hilfe eines Reglers (gebaut als Ein- oder Zweikontakt-Regler. als Varioden- oder Transistorregler) die Spannung der Lichtmaschine bei unterschiedlichen Drehzahlen durch Veränderung des durch die Erregerspule fließenden Stroms auf nahezu konstanter Höhe gehalten werden (die Ladeanzeigeleuchte signalisiert dabei die Spannungsdifferenz zwischen Lichtmaschinengenerator und Batterie). Aus der zulässigen Höchstdrehzahl von Gleichstrom-Lichtmaschinen und Motor ergibt sich das Übersetzungsverhältnis zwischen Antrieb und Generator. Dies bringt die relativ geringe Leistungsabgabe bei niedriger Drehzahl mit sich.
Gürtelreifen: Bei den Gürtelreifen ist das Gewebe durch Metalldrähte Textilbänder verstärkt. die sich wie ein Gürtel um die Reifen herumziehen. In den Gürtelreifen liegt das Gewebe senkrecht zur Laufrichtung. Durch den Gürtel. der in Laufrichtung noch über dem Gewebe liegt. gewinnt der Gürtelreifen zwar eine etwa gleich große Stabilität der Seitenwände wie der Diagonalreifen; er wird im Ganzen aber geschmeidiger und dadurch rutschfester auf nasser Fahrbahn. Der große Vorzug der Gürtelreifen liegt in der stabileren Lauffläche. wodurch seine Straßenlage besser ist. Ein Wagen mit Gürtelreifen liegt besser in der Kurve. hat kürzere Bremswege. fährt bei nasser Fahrbahn sicherer -und die Reifen haben überdies eine längere Laufzeit. aber auf Kosten des Komforts.
Gurtschlossstrammer: Eine Funktion zur Verstärkung der Bremskraft. die automatisch den maximalen Bremsdruck erzeugt. wenn das Bremspedal besonders rasch betätigt wird oder wenn die Geschwindigkeit ganz plötzlich reduziert wird. Vorzeil: kürzerer Bremsweg
Gasentladungslampe: Auch Xenonlampe: Ein mit Xenon-Gas und Metallsalzen gefüllter Glaskolben. in dem sich zwei Elektroden befinden. Zwischen den Elektroden entzündet sich unter elektrischer Hochspannung ein kleiner Lichtbogen. der den Quarzglaskörper der Glühlampe stark aufheizt. Das Gas verwandelt sich in hell leuchtendes Plasma. dass ein leicht bläuliches Licht verbreitet.
Gaspendelung: Gasrückgewinnung beim Tanken: Benzindämpfe werden aus dem Autotank abgesaugt und in den Erdtank zurückgepumpt.
G-Kat: Geregelter Dreiwegekatalysator
GPS: Global Positioning System - ist das weltweite Satellitenortungsssystem und wird vom amerikanischen Militär betrieben. Das europäische Pendant Galileo soll ab 2008 in Betrieb gehen.
Gyroskop: Kreiselkompass. der in Kurven die Querbeschleunigung und die Drehrate des Fahrzeugs misst. Neben dem GPS-Empfänger dient der Kreiselkompass zur genauen Positionsbestimmung des Fahrzeugs.
Böschungswinkel: Der Gurtschlossstrammer sorgt dafür. dass bei einer Kollision der Gurt deutlich fester anliegt und den Körper sicher im Sitz hält. In Sekundenbruchteilen wird das Gurtschloss mit Hilfe von Gasdruck zurückgezogen. Schulter- und Beckengurt werden gleichzeitig gestrafft. So wird einem Durchrutschen unter dem Beckengurt hindurch entgegengewirkt.
Gemischbildung: die Aufbereitung eines zündfähigen Gemischs aus Kraftstoff und Luft bei Benzinmotoren. Zur fast vollständigen Verbrennung einer Kraftstoffmenge ist ungefähr 15mal mehr Luft nötig. Die Aufbereitung erfolgt im Vergaser oder in der Einspritzanlage.
Gleichstrommotor: Heute vorherrschender Motor in Elektrofahrzeugen. Wird in Zukunft wohl vom Asynchronmotor abgelöst.
Generator: Auch Lichtmaschine genannt. Zusatzaggregat am Motor. auch Generator genannt. Die Lichtmaschine ist am Motorblock angeschraubt und wird über Riemenscheiben und Keilriemen von der Kurbelwelle angetrieben. Aufgabe der Lichtmaschine ist das Laden der Batterie und die Stromversorgung der elektrischen Anlage. Gleichstromlichtmaschinen geben bei niedriger Drehzahl wenig Leistung ab und sind gegen hohe Drehzahlen empfindlich; sie werden heute nur noch selten eingebaut. Drehstromlichtmaschinen haben diese Nachteile nicht und kommen überdies ohne die Kohlebürsten der Gleichstromgeneratoren aus.
Geschwindigkeitsmesser: siehe Tachometer
Getriebebremse: eine Feststellbremse. die meistens auf die Ausgangswelle des Schaltgetriebes wirkt.
Glühkerzen: dienen dem Starten von Dieselmotoren. Sie werden vor dem Starten des Motors auf rund 1.000° Celsius aufgeheizt (vorglühen). Die Glühkerzen erhöhen die Temperatur in der Brennkammer so weit. dass der Kraftstoff sich selbst entzünden kann. Nach dem Starten des Dieselmotors werden die Glühkerzen wieder abgeschaltet.
Glühzündung: das Gemisch entzündet sich von selbst an überhitzten Teilen im Verbrennungsraum oder an Verbrennungsrückständen bevor die Zündkerze das Gemisch zündet. Die Motorleistung sinkt. die Belastung des Motors steigt. Es können schwere Motorschäden entstehen. wenn ein schadhafter Motor mit Glühzündung längere Zeit weiter betrieben wird.
Gurtpflicht: Die Gurtpflicht wurde am 1. Januar 1976 eingeführt und galt damals zuerst nur für Personen auf den Vordersitzen. Erst am 1. August 1984 wurde auch die Anschnallpflicht auf den Rücksitzen eingeführt. Seitdem wurden diese Bestimmungen mehrmals ergänzt. Für Oldtimer und Nutzfahrzeuge besteht nicht immer die Gurtpflicht. |