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EBV: Elektronische Bremskraftverteilung (EBV) durch die dynamische (physikalische) Gewichtsverlagerung entgegen der Fahrtrichtung beim Bremsen mit gleichzeitiger Entlastung der Hinterräder muss auf die Vorderräder immer eine größere Bremskraft wirken als auf die Hinterräder. wenn vermieden werden soll. dass das Fahrzeug auf den Hinterrädern schon bei relativ leichtem Abbremsen blockiert. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb und Frontmotor ist die Fahrzeugfront immer schwerer als das Heck. so dass sich der Fahrzeugschwerpunkt noch zusätzlich nach vorne verlagert. Jetzt besteht die Gefahr. dass die Hinterräder auf Grund der niedrigeren Traktion schneller blockieren. Der elektronische Bremskraftverteiler verhindert dies. indem er über Radsensoren. die die Drehzahl eines jeden Rades kontrollieren. den vom Hauptzylinder auf die Radzylinder übertragenen Hydraulikdruck automatisch für jedes Rad reduziert.
Einlassventile: Die Aufgabe der Ventile ist. die Ansaugwege - Einlassventil - und die Ausstoßwege - Auslassventil - zum richtigen Zeitpunkt zu öffnen oder zu schließen. Jedes Ventil besteht aus einem (Ventil)-Schaft und einem (Ventil)-Teller. Der Teller schließt mit dem Ventilsitz. der im Zylinderkopf eingearbeitet ist. dicht ab. Mittlerweile sind jeweils 2 Einlassventile und zwei Auslassventil bei modernen Automotoren Standard.
Einstufiges Getriebe: Ein Getriebe mit nur einer festen Übersetzung - also ohne Wechselübersetzung -. in der man. ohne zu schalten. die Höchstgeschwindigkeit erreicht.
Euro/D3- und Euro/D4-Norm: Euro 3- und Euro 4-Norm; seit dem 1. Januar 2000 bzw. 1. Januar 2005 geltende europäische Abgasnormen. Ein Großteil der Volkswagen-Pkws erfüllt schon heute diese Normen und wird in Deutschland steuerlich begünstigt. D3. D; für die deutsche Gesetzgebung modifizierte Euro-Abgasnormen. Fahrzeuge. die diese Normen einhalten. werden ebenf?????g?^????alls in Deutschland steuerlich begünstigt.
ESR: Die elektronische Schlupfreduzierung (ESR) sichert die Traktion durch Abbremsen des durchdrehenden Rades durch einen Eingriff in das Motormanagement. um durch Reduzierung der Antriebsleistung das Durchdrehen der Räder zu verhindern. So wird das Anfahren auf glattem oder losem Untergrund erleichtert.
Elektronische Wegfahrsperre: Die elektronische Wegfahrsperre (EWS) sichert das Fahrzeug auf bislang einmalige Weise: In den mechanischen Schlüssel ist ein Chip mit elektronischer Codierung integriert. Sie besteht aus einem fest definierten Personality Code und einem Wechselcode. den die EWS bei jedem Startvorgang ändert. Beim Einschalten der Zündung liest sie zunächst den Personality Code und fragt dann nach dem zweiten Code. Werden beide Antworten akzeptiert. gibt die EWS die DME mit einem ebenfalls codierten Signal frei.
EML: Die elektronische Motorleistungsregelung (EML) ersetzt die herkömmliche mechanische Übertragung zwischen Gaspedal und Drosselklappe durch eine elektronische Steuerung. Die EML kann zudem die Funktion einer Geschwindigkeitsregelung übernehmen.
Elektrische Abstellvorrichtung (ELAB): Die Elektrische Abstellvorrichtung ist Bestandteil von modernen Dieseleinspritzpumpen. Im Gegensatz zur mechanischen Abstellvorrichtung (Nullförderung) wird mit dem ELAB in Verbindung mit dem Zündschlüssel die Kraftstoffzufuhr zum Hochdruckteil der Einspritzpumpe gestoppt und damit derr Motor abgestellt.
Elektroabschaltventil (EAV) Elektroabschaltventil (Abk. EAV)
Einfahren: Das Einfahren eines Motors gehört seit den 80er Jahren weitgehend der Vergangenheit an. die Autohersteller machen nur noch wenige Vorgaben für die ersten 1.000 km mit einem Neuwagen. Früher war das Einfahren eines Autos während der ersten 1.000 km jedoch unbedingt nötig. Dabei wurden Vorgaben für Höchstgeschwindigkeiten in den jeweiligen Gängen gemacht. das Auto durfte anfangs nicht mit?????g?^???? übermäßig hohen Drehzahlen gefahren werden. Zum Einfahren gehörte auch ein Ölwechsel nach den ersten 1.000 km. Die Hersteller befüllten den fabrikneuen Motor oft mit besonderen Einfahrölen. Die Motorteile mussten sich ein wenig einlaufen. wobei mikroskopisch kleine Metallpartikel sich im ersten Öl ablagerten.
Einfahrautos: früher wurden die Motoren und Fahrwerke oft bereits im Werk eingefahren. Besonders bei teuren und luxuriösen Autos oder bei Rennwagen war das Einfahren üblich. Die Fahrwerke wurden mit einer simplen Einfahrkarosserie versehen und erst wenn man sicher war. dass Motor und Fahrwerk keinen Fehler hatten. wurden die teuren Karosserien aufgesetzt und der Wagen ausgeliefert.
Einspritzmotor: Verbrennungsmotor. bei dem das zündfähige Kraftstoff-Luft-Gemisch nicht in einem Vergaser. sondern durch Zerstäubung über Einspritzdüsen erzeugt wird. Beim Dieselmotor erfolgt die Direkteinspritzung unter hohem Druck (bis 300 bar) in den Verbrennungsraum. Beim Ottomotor (Benziner) erfolgt die Benzineinspritzung in das Ansaugrohr der Einlassventile bei einem Druck von ca. 2 bis 30 bar. Bei der elektronischen Benzineinspritzung moderner Kraftfahrzeuge wird meistens die angesaugte Luftmenge von einem Messfühler erfasst und ein "Mini-Computer" (z.B. L-Jetronic) steuert unter Berücksichtigung von Motordrehzahl. Motor-. Kühlwasser- und Lufttemperatur die Einlassventile. Vorteile der elektronischen Einspritzung sind geringerer Kraftstoffverbrauch und Reduzierung von Abgasstoffen. Einspritzmotoren sind auch weniger brandgefährdet als Vergasermotoren. die meisten Motorbrände entstehen bei Vergaserbränden.
Elektrodenabstand: der Abstand von Mittel- und Masseelektrode bei Zündkerzen. Je nach Zündverhalten des Motors und Art der Zündkerze liegt der Abstand zwischen ca. 0.3 bis 0.4 mm (Platinelektrode) oder 0.6 bis 0.7 mm. Falscher Elektrodenabstand kann den Rundlauf des Motors beeinträchtigen. Zündkerzen werden von den Herstellern mit einem Elektrodenabstand geliefert. der nicht den Vorgaben des Motorherstellers entsprechen muss. Sie werden dann unter Benutzung einer Fühlerlehre auf das rechte Maß gebogen. Der Elektrodenabstand ändert sich durch die Abnutzung der Zündkerze und sollte während der Lebensdauer einer Zündkerze (ca. 10.000 bis 15.000 km) öfters kontrolliert und nachgestellt werden.
ESSO: amerikanischer Mineralölkonzern. der als Standard Oil Trust 1870 von John D. Rockefeller gegründet wurde.
ESP: Das ESP (Elektronisches-Stabilitäts-Programm) bremst bei Bedarf einzelne Räder getrennt voneinander ab. um bei abrupten Lenkmanövern ein Ausbrechen des Fahrzeugs aus der Spur zu vermeiden. Des weiteren greift ESP in das Motormanagement ein und drosselt. wenn erforderlich. beispielsweise die Gasannahme.
Estate Car: englische Bezeichnung für einen Kombiwagen. |